Strategische Potentialentfaltung im Team | Daimler AG

Teamworkshop mit der Daimler AG

"In zwei Tagen mit Sabrina & Valentin konnten wir eine gute Basis für ein nachhaltig erfolgreiches Zusammenarbeitsmodell erarbeiten. Insbesondere die kreative Annäherung und gemeinsame Diskussion von Purpose, Prinzipien und individuellen Rollen hat uns geholfen, uns gut für unsere Herausforderungen bei Daimler aufzustellen. Besonders wertvoll: Als Teamleiter konnte ich mich hinsichtlich didaktischem Konzept & Moderation zu 100% auf die beiden verlassen und mich vollständig auf die gemeinsame Arbeit mit meinen Mitarbeitern konzentrieren. Und das alles in einer sehr entspannten, vertrauensvollen Atmosphäre. Sehr wertvoll war es auch, von den Facilitatoren einen externen Blick auf meine Führungsrolle widergespiegelt zu bekommen. Für das gesamte Team sind im operativen Alltag sofort  Verbesserungen in der Zusammenarbeit und der Fokussierung zu verzeichnen.“

[Lukas, Teamleiter | Daimler AG]

 

1. Ausgangspunkt (Challenge)

Wir wurden von der Teamleitung gebeten, einen individuellen Team-Building-Workshop für ein - innerhalb des letzten halben Jahres neu zusammengestelltes - Team von 8 Mitarbeiter*innen zu konzipieren und durchzuführen. Dieser Workshop war sowohl als Startschuss für die Zusammenarbeit des Teams als auch als Kickoff-Workshop für das Geschäftsjahr 2017 gedacht. Zielsetzung der Teamleitung waren folgende Punkte:

1. Rollenverteilung im Team klären

2. Aktivitäten-Plan 2017 erstellen

3. Verantwortlichkeiten verteilen

Im Prozess der weiteren Auftragsklärung haben wir die Chance genutzt, den Ansatz des Workshops auf die Zielsetzung „strategische Potentialentfaltung im Team“ zu erweitern, und neben konkreten Ergebnissen die Befähigung der Einzelnen in den Fokus zu stellen.
Wir haben den Workshop in Kooperation mit Valentin Abe von J2C - und damit in einem interdisziplinären Doppel mit wirtschaftlichem, psychologischem und kommunikativem Hintergrund - durchgeführt. Die gemeinsame Philosophie, jedes Individuum als Ganzes wahrzunehmen, um somit das gesamte Potential für das Team auszuschöpfen, war die Grundlage der Kooperation zwischen J2C und ZwischenRaum.
 

2. Herangehensweise

Diese Ergebnisse wurden in einem 9,5-stündiges Workshop erarbeitet, der an zwei Tagen von den individuellen Kompetenzen, Stärken und Passionen der Teammitglieder zur optimalen Aufgabenverteilung im Arbeits- und Teamkontext geführt hat. Dabei haben wir die Teilnehmenden verschiedene Arbeitsmodi und Dialogmethoden erleben und deren unterschiedliche Qualitäten erfahren lassen. Als Ergebnis hat das Team nicht nur ganz neue Stärken und Potentiale entdeckt, sondern auch Möglichkeiten kennengelernt, diese eigenständig im Einklang mit der Strategie und den anstehenden Aufgaben einzusetzen.


3. Ergebnisse

Neben vielen Erkenntnissen und aufgedeckten Potentialen, konnte das Team folgende "handfeste" Ergebnisse direkt nach dem Workshop mitnehmen:

              - Poster mit der kollektiven Geschichte des Teams

              - Manifest der „Prinzipien der Zusammenarbeit“

  - Prototyp zum Team-Purpose / identitätsstiftenden Zweck (Vision, Mission)

              - Aufstellung und Reflexion der unterschiedlichen Kompetenzen

              - Übersicht der Aufgaben und Aktivitäten 2017

              - Profile mit Rollen und Verantwortlichkeiten


4. Erkenntnisse

Die genutzten unterschiedlichen Arbeitsmodi haben sich als großes Potential zur Stärkung der diversen individuellen sowie kollektiven Kompetenzen erwiesen. Das Team war davon begeistert, was in der kurzen Zeit sichtbar wurde und entstanden ist.  

Das Team wurde befähigt, sich als lebendiger, lernender Organismus zu entwickeln und dabei kontinuierlich alle Potentiale und Ressourcen einzubeziehen. Es ist so optimal auf seinen dynamischen Arbeitskontext vorbereitet und kann alle mitgenommen Ergebnisse gewinnbringend in den operativen Workflow einbinden.

Die Führungskraft hat erkannt, wie wertvoll und effektiv ein solcher Prozess sein kann, wenn man in einem vertrauensvollen Rahmen und unter methodischer Anleitung von einer reinen operativen Zielorientierung loslassen kann.