Pop Up-ZwischenRaum - eine Oase im Kongresstrubel | Institut für Allgemeinmedizin

Dialog- und Vernetzungsraum zu Motivation, Professionalität und Arztpraxis der Zukunft

Danke für die tolle Zusammenarbeit! Das Team vom Zwischenraum ist im Vorfeld auf alle Wünsche und Ideen eingegangen und diese durch Ihre eigene Expertise erweitert.
Diejenigen, die den Weg zu uns gefunden haben waren allerdings schlichtweg positiv überrascht und waren dankbar für die reflexive, stille Momente im Trubel des Kongresses zu erfahren. Gerne kommen wir auf den ZwischenRaum wieder zu!“

[Diana | Wiss. Mitarbeiterin & Mitorganisatorin DEGAM-Kongress 2017]

 

1. Ausgangspunkt (Challenge)

Wir wurden vom Institut für Allgemeinmedizin der Universität Düsseldorf um Unterstützung in der Konzeption und Durchführung eines Dialograums im Rahmen eines Kongresses zum Thema „Der Mensch im Mittelpunkt?“ gebeten.

Zielsetzung war:

  • Das Schaffen einer Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung für die Teilnehmenden des Kongresses
  • Transfer der Kongressinhalte auf die persönliche Ebene (was hat das alles mit mir zu tun?)
  • Innovatives Dialogformat, das als „besonders“ in Erinnerung bleibt
  • Optional: Das Entstehen neuer Ideen zum Thema „Mensch im Mittelpunkt“


2. Herangehensweise

Wir haben einen Pop Up-ZwischenRaum konzipiert, als physischen und mentalen Ort für Reflexion, Austausch und  (Ko-) Kreation rund um die Themenfelder Motivation, Professionalität  und Hausarztpraxis der Zukunft. Dieser bestand über die Konferenztage hinweg und war zu drei verschiedenen Zeiten geöffnet.

Der Raum moderierte sich selbst und lud auf partizipative Weise dazu ein, sich einerseits mit sich selbst, den eigenen Fragen, Potentialen und Passionen, und andererseits mit kollektiven Ideen und Visionen zu verbinden. Durch diverse Impulse entsteht eine kreative und umfassende Form der Annäherung an das Thema „Der Mensch im Mittelpunkt?“; eine Möglichkeit zur Vernetzung und Integration von Neuem und dem aktiven Setzen klarer Intentionen für die eigene Arbeit.


3. Ergebnisse

Der Pop Up-ZwischenRaum bot eine Oase im Kongresstrubel – eine Möglichkeit zum Integrieren und Verarbeiten des Gehörten bzw. zum aktiven Verbinden und nachhaltigen Lernen der Kongressteilnehmenden. So wirkt die Veranstaltung viel länger und tiefer nach.

Es entstanden an verschiedenen Stationen Möglichkeiten, individuell zu reflektieren und kollektiv Ideen zu entwickeln. Konkret gab es stille Dialoge und Collagen zu folgenden Fragen: Was treibt mich eigentlich an? Welche Herausforderungen und Handlungsstrategien begegnen mir im Alltag? Was sind meine Kraftquellen? Welche Visionen habe ich für die Arztpraxis der Zukunft und welche Chancen bieten Trends wie die Digitalisierung?

Weiterhin gab es – wiederum in Stille – Gelegenheiten zur Vernetzung und auch zum Feedback geben.


4. Erkenntnisse 

Das erhaltene Feedback war durchweg positiv – die Teilnehmenden des Kongresses, sowie die Organisatoren begeistert von dem innovativen Format und der Möglichkeit eine interaktive Oase im Kongresstrubel zu besuchen. Es entstanden einige neue Ideen und Verbindungen und das Gehörte konnte nachhaltig integriert werden. Viele Teilnehmende sprachen von einer einzigartigen Erfahrung.