Nachhaltigkeit auf der persönlichen Ebene | FH Münster

"Sabrina und Sara gaben uns mit dem Mini-ZwischenRaum Gelegenheit zur Reflexion unserer Nachhaltigkeits-Exkursion, aber auch zum Innehalten, zum Reinspüren in uns selbst. Dadurch kamen wir in Kontakt mit unseren inneren Visionen und unseren eigenen Möglichkeiten zur Gestaltung einer zukunftsfreundlichen Gesellschaft. So viel gemeinschaftliche Motivation und positive Energie habe ich innerhalb meines Studiengangs selten verspürt! Ein inspirierendes Erlebnis, das nicht nur an Hochschulen zur Pflicht werden sollte."

[Sina, Koordinatorin | FH Münster]


 

1. Ausgangspunkt (Challenge)

Wir wurden beauftragt mit 24 Studierenden der FH Münster, einen individuellen, halbtägigen Workshop zur Reflexion einer Exkursionswoche zum Thema Nachhaltigkeit in Berlin durchzuführen. Zielsetzungen waren:

  1. Reflexion der Exkursion und Vertiefung der Erkenntnisse
  2. Transfer auf die persönliche Ebene (was hat das alles mit mir zu tun?)
  3. Verknüpfung mit einer eigenen Vision
  4. Entwickeln konkreter Handlungsschritte

Für uns war es wichtig, das Gruppenerlebnis mit persönlichen Fragen, Interessen und Fähigkeiten zu verbinden und individuelle Anknüpfungspunkte und Handlungsmöglichkeiten zu erkunden. Wir haben einen kreativen Dialograum geschaffen, der die kollektive Vision einer nachhaltigen Zukunft, sowie die Relevanz und den Sinn des Erfahrenen für jeden Einzelnen einbezogen hat.
 

2. Herangehensweise

Wir haben einen kreativ-intuitiven 4-stündigen Workshop gestaltet. Gruppen- und Einzelübungen wechselten sich ab. Nach einer individuellen Reflexionsübung zu Beginn, folgte ein Austausch in Form eines World Café. Die Studierenden arbeiteten zu unterschiedlichen Fragen, die zum Ziel hatten sich selbst in Bezug zu setzen mit den Erlebnissen der Exkursion und in einen tiefen Dialog einzutauchen. Es folgte ein Prototyping um sich mit der eigenen Vision zu verbinden und diese in einer kreativen Form auszudrücken. Der Workshop endete mit der Präsentation der persönlichen Vision.            
 

3. Ergebnisse

Es entstand in kurzer Zeit ein Raum für Begegnung. Die Gruppe hat sich als Ganzes wahrgenommen und hat durch die verschiedenen Dialogmethoden eine andere Qualität an Dialog erlebt. Der Transfer in den Alltag hat sich manifestiert durch die Erarbeitung eines Prototypen zur persönlichen Vision einer nachhaltigen Zukunft.


4. Erkenntnisse

Sich als Gruppe wahrzunehmen und Zeit für das Kennenlernen einzuräumen sind elementar für das Gelingen einer Exkursion – die Studierenden teilten uns nach einigen Wochen mit, sie hätten sich während des Workshops in kürzester Zeit so tief kennengelernt wie vorher nicht in ihrem Studium. Räume zu schaffen in denen in kurzer Zeit Begegnung stattfinden kann, ist ebenso wichtig, wie die gute Organisation und Strukturierung der gemeinsamen Zeit. Die Reflexion und der Transfer in den Alltag haben den Wert der Exkursion für jede*n Einzelnen gesteigert. Ankerpunkte und Zeiten für Dialog, Reflexion und Transfer sind Kernelemente einer gemeinsamen Reise.