From Consumption to Creation on a personal level | UNISG (Italien)

Workshop im Rahmen einer Exkursion zu Food Innovation mit Studierenden der Universitá de le Scienze Gastronomiche (Bra, Italien) in Berlin

Some of the questions concerning the present and the future were really emotional. They drew my attention so much towards understanding myself and my surrounding: The trip became useful when we had to interact with the people and with ourselves, and when we had the chance to appreciate each other during the workshop exercises. Thanks for that.

[Duncan, Workshop-Teilnehmender | UNISG Bra / Italy]

 

1. Ausgangspunkt (Challenge)

Diesen Workshop haben wir bereits zwei Mal durchgeführt - jeweils für 13 - 14 internationale Studierende der UNISG. Wir wurden gebeten einen halbtägigen Workshop zu entwickeln, bei dem sie Ideen rund um  das Thema „Food Innovation“ generieren. Nach weiteren Gesprächen und unserer Beratung wurde die Zielsetzung des Workshops folgendermaßen angepasst:

  1. Reflexion der Exkursion und Integration der Erkenntnisse
  2. Transfer auf die persönliche Ebene (was nehme ich für mich mit?)
  3. Verknüpfung mit einer eigenen langfristigen Vision
  4. Entwickeln einer kurzfristigen Intention und konkreter Handlungsschritte

Für uns war es zentral, individuelle Erlebnisse und Perspektiven auf das Erlebte sichtbar zu machen und gleichzeitig das Gruppengefühl zu stärken. Wir haben einen partizipativen Dialograum zu den Themen „Food, Innovation, Sustainability“ geschaffen und individuelle Anknüpfungspunkte und Leidenschaften erkundet.


2. Herangehensweise

Wir haben einen Kurzworkshop gestaltet, der sich auf das bereits Geschehene und noch Geplante der Exkursion bezog. Nach einer persönlichen und individuellen Reflexionsübung zu Beginn, folgte ein Austausch in Form eines World Café. Die Studierenden arbeiteten zu unterschiedlichen Fragen, die zum Ziel hatten sich selbst in Bezug zu setzen mit den Erlebnissen der Exkursion. Wir haben mit Kleingruppenübungen und einem Prototyping geschlossen, um sich mit der ganz konkreten eigenen Vision und Intention für die nächsten Wochen zu verbinden und diese in einer kreativen Form auszudrücken.


3. Ergebnisse

Es entstand in kurzer Zeit ein Raum für authentische Begegnung und strukturierte Reflexion. Die Gruppe hat sich als Ganzes wahrgenommen und hat durch die verschiedenen Dialogmethoden eine tiefe Gesprächskultur und die Integration des Gelernten in das eigene Wertesystem erlebt. Der Transfer in den Alltag hat sich manifestiert durch die gegenseitige Erarbeitung eines Prototypen zur persönlichen Intention in Bezug auf Food und Sustainability im Rahmen des nächsten Studienjahres. In Zweierteams wurden die Studierenden ermutigt, sich weiterhin bei der Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen.


4. Erkenntnisse

Die Studierenden beschrieben den Workshop als Highlight der Exkursion, da er ihnen ermöglichte, ihre Erlebnisse zu reflektieren und integrieren und diese bewusst als Lernreise wahrzunehmen. Sie haben ihre eigene Kreativität und Kraftquellen in Bezug auf ihr Studien –und Exkursionsthema erkundet und haben die Qualität der Dialoge und kreativen Interaktionen als sehr bedeutungsvoll beschrieben. Die Reflexion und der Transfer in den Alltag haben den Wert der Exkursion für jede*n Einzelnen gesteigert. Ankerpunkte und Zeiten für Dialog, Reflexion und Transfer sind Kernelemente einer gemeinsamen Reise.