Visionsprozess & Teambuilding für ein Gemeinschaftsprojekt in Gründung

Konzeption und Moderation eines 2tägigen Workshops für 14 Gründer*innen eines Gemeinschaftsprojektes

Sara ist es gelungen, die richtige Mischung an "Struktur reinzubringen" und "sich selbst rauszunehmen". Methodisch und didaktisch sehr gut aufgebaut!“

„Sara hat uns gut strukturiert und absolut souverän! durch das Wochenende geleitet und uns auch den nötigen zeitlichen Freiraum gelassen, was ich sehr angenehm fand“

[Teilnehmende am Visionsprozess]

 

1. Ausgangspunkt (Challenge)

Wir wurden gebeten, einen Workshop zu konzipieren und moderieren, der die Vision für die nächsten 1-2 Jahre, sowie die Rolle der Individuen darin schärft. Zielgruppe waren 14 Menschen, die evtl. gemeinsam ein Grundstück mit Gebäuden kaufen und für ihre Zwecke umbauen wollen.

Zielsetzung war:

  • Eine kraftvolle Vision für den Ort und die Gruppe in der Uckermark zu entwickeln
  • Die Gruppe, die seit etwa 3 Jahren besteht (ca. 10-15 Personen), mit dem neuen Ort zu verbinden
  • Werte und Haltung entwickeln, als Basis für die gemeinsame Vision

Uns war es wichtig, weiterhin nächste Schritte und klare Zuständigkeiten zu formulieren, um die Nachhaltigkeit des Workshops sicherzustellen.


2. Herangehensweise

Wir haben nach einer genauen Bedürfnisklärung einen Workshop gestaltet, der die ko-kreative Erarbeitung einer gemeinsamen Vision für die nächsten 1-2 Jahre in den Fokus stellt.

Der Raum war methodisch so gestaltet und gehalten, dass jede einzelne Person sich mit ihren individuellen Bedürfnissen, Ideen und Visionen verbindet und diese dann in die Gemeinschaft trägt. Im zweiten Teil entsteht aus dem „Ich“ ein „Wir“, und daraus eine starke Vision für das Gemeinschaftsprojekt.

Dabei haben wir v.a. Methoden der systemischen Beratung, Kreativitäts- und Frage-techniken (z.B. Theory U), Dragon Dreaming und Art of Hosting als Inspirationsquellen genutzt.


3. Ergebnisse

Für die Gruppe war der Aufbau des Workshops – zunächst bei sich ankommen und sich mit den eigenen Bedürfnissen verbinden und dann erst in den Dialog treten und in Verbindung mit der Gruppe gehen – genau richtig. Es entstanden sehr anregende, offene Dialoge. Befürchtungen und Ängste wurden ebenso geteilt wie Hoffnungen und Wünsche. Die anschließende Visionsarbeit startete damit von einem vertrauensvollen und transparenten Punkt aus.


4. Erkenntnisse

Der Eintritt in den ZwischenRaum – einer Zeit jenseits des Alltags, in der es Raum gibt für Begegnung und das Aussprechen von Wünschen, Träumen, Hoffnungen, aber auch  Ängsten und Zweifeln stellte sich als elementar heraus für die anschließende Formulierung einer gemeinsamen Vision. Für die Gründung einer Gemeinschaft sind ZwischenRäume – Zeitfenster für Begegnung mit Dir selbst & den anderen, Zeit für Träume und Visionen – unentbehrlich.